|
Aktuell: Jahresausflug 2007
|
|
|
|
|
Die Evangelische Frauenhilfe in Linz
Die Evangelische Frauenhilfe in Linz besteht seit 1918. In den ersten Jahrzehnten war (man) frau viel stärker als heute auf gegenseitige Unterstützung angewiesen: Auf ganz praktische Unterstützung, wie z.B. das Nähen von Kleidung für Bedürftige, das Anleiten zum Nähen oder Kurse zur häuslichen Krankenpflege, auf finanzielle Unterstützung - z.B. stiftete die Frauenhilfe Schultüten für Schulanfänger -, und auf ideelle Unterstützung wie Besuche bei Wöchnerinnen, Alten und Kranken.
.
Vor allem die zwei Weltkriege forderten von den Frauen Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe. Die Partnerschaft mit der Kirchengemeinde Langengrassau stellte die Frauenhilfe nach dem zweiten Weltkrieg vor neue Aufgaben: Aufnehmen von Kontakten, Pakete packen und versenden und die Partnerschaft pflegen.
Die Aufgaben haben sich seitdem verändert, sind aber nicht weniger geworden. Dazu gehören u. a. Besuchsdienste bei Alten und Kranken - unsere Bezirksfrauen halten Kontakt zu jedem Mitglied -, Gestaltung des Weltgebetstages der Frauen mit unseren katholischen Schwestern zusammen, Durchführung von Basaren, mit deren Einnahmen wir eine Behinderteneinrichtung in Peru unterstützen, sowie unseren Partnerkirchenkreis in Indonesien. Die Laienspielgruppe, auf deren Vorstellung wir uns jedes Jahr am Seniorennachmittag freuen dürfen, entstand aus der Frauenhilfe. Wir treffen uns in der Regel jeden ersten Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr im Katharinenhof. Wir halten eine kleine Andacht, trinken Kaffee und essen Kuchen, erzählen uns, was es Neues gibt, gratulieren unseren Geburtstagskindern und haben danach eine Stunde Zeit für ein Thema, das uns interessiert. Höhepunkte sind unser jährlicher Ausflug und unsere Adventsfeier.
Gerade in unserer Zeit, in der immer mehr Menschen alleine leben, ist eine Gemeinschaft, in der frau sich wohl fühlen kann, wichtig, um der Vereinsamung entgegenzuwirken. In all den Jahren ist die Frauenhilfe zu einer festen Gemeinschaft zusammengewachsen, die aber trotzdem offen ist für jede neu hinzukommende Frau, die herzlich willkommen ist.
Monika Jopp-Hoever